Wie und warum soll die öffentliche Hand agil beschaffen?

Wie und warum soll die öffentliche Hand agil beschaffen?

9. September 2014 - Von Marcel Gamma

Ein agiles Vorgehen bietet bessere Chancen auf eine erfolgreiche IT-Beschaffung für Behörden und Anbieter. Ein Leitfaden der swissICT-Fachgruppe «Lean, Agile, Scrum» zeigt einen Weg, wie IT-Vorhaben vor dem Zuschlag gestaltet werden sollen.
Artikel erschienen in IT Magazine 2014/09
Überflüssige Features sind häufig (Quelle: z.V.g)
Die Herausforderungen in IT Vorhaben haben uns dazu motiviert aufzuzeigen, dass sich mit einem agilen Projektvorgehen vieles verbessern lässt», so Thomas Molitor und Stephan Sutter von der swissICT-Fachgruppe «Lean, Agile, Scrum». Sie haben den Leitfaden «Beschaffung von agilen IT-Projekten» verfasst und an der IT-Beschaffungskonferenz vom 27.08.2014 vorgestellt.
Zu den Herausforderungen zählen die Autoren die Komplexität von IT-Vorhaben. Die Planung erfordert viel Erfahrung und den richtigen Umgang mit dauernden Veränderungen. Die Herausforderungen lassen sich erahnen, wenn man weiss, dass laut Studien in der Praxis oft nur 45% der bestellten und vorhandenen Funktionalitäten einer Software genutzt werden.


«Agile Projekte erzielen viel höheren Kundennutzen»


Der Leitfaden soll eine Lanze für ein agiles Vorgehen bei der Beschaffung der Behörden brechen und postuliert, dass man so «einen viel höheren Kundennutzen erzielt.» Agile Projekte schaffen dabei nicht nur ein effektiveres Vorgehen, sondern es zeigt sich auch, dass Agile Projekte häufiger erfolgreich abgeschlossen werden als mit herkömmlichen Vorgehen, sich seltener verzögern und seltener gestoppt werden.
Einiges spricht also für Agilität, doch wie soll die Beschaffung erfolgen und wie sieht eine vertragliche Absicherung aus?
 
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