Schon getestet: Microsofts Surface Pro 3

Schon getestet: Microsofts Surface Pro 3

(Quelle: Microsoft)
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26. August 2014 - Kann ein Tablet mittlerweile tatsächlich ein Notebook ersetzen? Genau das verspricht Microsoft mit dem neuen Surface Pro 3. "Swiss IT Magazine" konnte das Gerät noch vor dem offiziellen Verkaufsstart am 28. August testen und zeigt die Stärken und Schwächen des Geräts im Vergleich mit seinem Vorgänger und auch dem Macbook Air.
Artikel erschienen in IT Magazine 2014/09
Im Mai hat Microsoft in New York mit grossem Tamtam sein neuestes Tablet vorgestellt, das Surface Pro 3. Anstatt die bisherige Produktelinie mit 10,6-Zoll-Display weiterzuführen hat man sich in Redmond entschieden, neu auf eine Diagonale von 12 Zoll zu setzen und das Gerät nun definitiv als Notebook-Ersatz zu positionieren. Dabei hat man es insbesondere auf ein Gerät abgesehen: das populäre Macbook Air.

In einem Microsoft-Werbespot, der derzeit in den USA läuft, wird der besonders flache Apple-Rechner direkt mit dem neuen Microsoft-Tablet verglichen und sieht dabei natürlich ziemlich alt aus. Doch wie verhält es sich in der Realität? Ist das ab dem 28. August auch hierzulande erhältliche Surface Pro 3 tatsächlich besser als das Macbook Air? Und inwiefern unterscheidet es sich von den Vorgängermodellen? "Swiss IT Magazine" hatte Gelegenheit, das Gerät in den USA vor dem offiziellen Verkaufsstart in der Schweiz bereits zu testen und kennt die Antworten.
(Quelle: Microsoft)
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Nur 800 Gramm schwer

Auf den ersten Blick sieht man keinen Unterschied zwischen dem aktuellen Surface Pro 2 und dem neuen Surface Pro 3, ausser dass das Tablet wegen seinem grösseren Display natürlich auch etwas grösser geworden ist. Farbe, Design und Verarbeitung sind identisch und wissen zu gefallen. Am erstaunlichsten ist aber, dass das Gerät leichter und dünner geworden ist. Während das Vorgängermodell noch rund 900 Gramm auf die Waage brachte, sind es beim grösseren Surface Pro 3 nur noch 800 Gramm. Zudem ist es mit 9,1 Millimeter deutlich dünner als das Surface Pro 2 mit seinen 13,5 Millimetern, und auch nur unwesentlich dicker als das Windows-RT-Gerät Surface 2.

Auch wenn bei beiden Werten die ansteckbare Tastatur, die das Tablet erst zu einem richtigen Arbeitsgerät macht, noch nicht mit eingerechnet ist, können sich die Zahlen durchaus sehen lassen. Das Microsoft-Tablet kann es problemlos mit dem Macbook Air von Apple aufnehmen. Es gibt sicher andere (Windows-)Tablets die diesbezüglich im Vorteil sind, aber kaum dieselbe Hardware bieten.

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Kommentare

Mittwoch, 27. August 2014 Carlos
Es scheint die Surfaces werden wirklich alltagstauglich. Wir haben bei uns geschäftlich bereits das Surface Pro 2 im Einsatz und das hat seinen Dienst als Zwitter bereits gut gemacht. Das 3er werde ich mir definitiv auch anschaffen. Für diese Preisklasse dürfte aber ruhig auch die Tastatur mit inbegriffen sein. Ansonsten für mich definitiv eine Notebook-Alternative!

Dienstag, 26. August 2014 Bendicht
Zieht man noch die Dockingstation in der Beurteilung dazu, so gibt es aus meiner Sicht zur Zeit kein vergleichbares Gerät. Gosser Bildschirm, Tastatur und zusätzliche USB-Anschlüsse.

Dienstag, 26. August 2014 Marco
"Microsoft hat mit dem Surface Pro 3 definitiv eine Notebook-Alternative geschaffen." Eben genau das haben sie nicht, denn es gibt zum Notebook keine Alternative. Wer mobile produktiv arbeiten will braucht ein Notebook mit einer Tastatur! Hier wird ein Gerät ohne Eingabegerät verkauft und als produktives Officegerät beworben, welches es ohne Tastatur eben nicht ist und somit ist es auch keine Alternative. Klar, von mir aus kann man sich das alles schönreden aber weshalb sollte ich ein Windows Tablet in dieser Grösse nehmen wenn ich damit arbeiten will und stattdessen ein Ultrabook kaufen kann, welches problemlos auf meinen Knien steht und nirgendwo hin kippt. Tablets sind nach wie vor eine andere Geräteklasse als Notebooks und Microsoft beweist das auch einmal mehr eindrücklich, wenn auch unbeabsichtigt. Ja, das Display vom MacBook Air ist leider nicht so hoch aufgelöst. Wirklich störend ist das aber nicht wenn man mit dem Gerät arbeitet. Das Gerät ist eben nicht billiger, denn mit 979.- ist das kleinste MBA günstiger, da man das Surface nicht ohne Tastatur nutzen kann. Es ist und bleibt ein Tablet und dafür ist es einfach zu teuer wenn man den Komfort im Alltag eines Ultrabooks als Vergleich beizieht. Ich sage nicht, dass das Surface ein schlechtes Gerät ist, das möchte ich hier mal klar sagen. Es stimmen nur diverse Dinge einfach nicht wenn es um Produktivität, Komfort und Preis geht.

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