Weniger ERP ist mehr

Weniger ERP ist mehr

8. Juni 2014 - ERP-Lösungen sind oftmals kein Musterbeispiel für gelungene Usability und können gerade KMU überfordern. Abhilfe verspricht nun das Start-up Moco mit seiner Cloud-Lösung.
Artikel erschienen in IT Magazine 2014/06
Einfachheit wird gross geschrieben bei der ERP-Lösung von Moco, mit der Agenturen sowie Dienstleistungs- unternehmen mit bis zu 50 Mitarbeitern adressiert werden. (Quelle: swiss made software)
Schauen Sie einmal Fotos von Zeiterfassungssoftware auf Google durch. Das ist furchtbar», meint Tobias Miesel, Gründer und CEO des Start-ups Moco. Für ihn ist die wenig ansprechende Optik gleichbedeutend mit schlechter Usability. Eine Erfahrung, die er bei verschiedenen Softwarewerkzeugen schon am eigenen Leib erfahren hat. 2010 veranlasste ihn diese Unzufriedenheit, mit der Arbeit an einer eigenen Lösung zu beginnen.

Testen, dann kaufen


Seit Anfang des Jahres ist mit Moco nun die hauseigene Cloud-Lösung fertig, mit der nichts weniger als das Thema ERP für KMU revolutioniert werden soll. Dazu wird konsequent auf komfortable Bedienung gesetzt, womit der Zeitaufwand für leidige Themen wie Zeiterfassung reduziert und somit die Motivation der Mitarbeiter, ihre Arbeitszeiten verantwortungsvoll zu erfassen, erhöht werden soll. Gleichzeitig sollen die übersichtlichen Berichte einen schnellen, aktuellen Überblick über den Stand der eigenen Firma bieten – und zwar, ohne dass mühsam Kennzahlen hinterlegt werden müssen. «Der tägliche Gebrauch macht das System aussagefähig», erklärt Tobias Miesel.
Zur Überprüfung dieser Aussage lädt er Interessenten ein, online unter www.mocoapp.com die Funktionalitäten gratis zu testen. «Wer will heute noch einen Termin machen, um eine Demo am nächsten Dienstag zu bekommen», fragt er kampfeslustig. «Wenn ich eine neue Software suche, will ich jetzt sofort hands-on mit der Evaluation beginnen können.» Besagter Account deckt dann auch den gesamten Prozess ab: Von der Akquise und Planung über die Zeiterfassung bis zur Rechnungsstellung. Für jedes Modul wird Wert auf zwei Schlagworte gelegt: Reduktion und Optimierung. So soll der Nutzer mit einem Minimum an Aufwand einen maximalen Nutzen erhalten. Dazu wurde viel Ballast abgeworfen. «Wir entwickeln die Software zusammen mit einigen unserer Kunden. Dort gibt es einen täglichen Austausch, der uns zwingt, individuelle Anforderungen unmittelbar zu adressieren.» Zentral dabei ist, gewisse Feature-Requests nicht zu übernehmen. «Wir wollen bewusst nicht alle Sonderfälle in die Software übernehmen», so Tobias Miesel. Dem zu Grunde liegt die Überlegung, dass zu viele Features das Interface überladen und gewisse Vorlieben einzelner Kunden nicht die Masse betreffen.
 
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