Microsoft wehrt sich erfolgreich gegen FBI

Microsoft wehrt sich erfolgreich gegen FBI

25. Mai 2014 - Das FBI hat von Microsoft die Offenlegung von Daten eines Office-365-Kontos eines Unternehmenskunden verlangt, doch die Redmonder haben sich erfolgreich dagegen gewehrt.
Microsoft hat sich erfolgreich gegen einen National Security Letter vom FBI gewehrt, der aus Gründen der nationalen Sicherheit die Herausgabe von Informationen zu einem Office-365-Konto eines Unternehmenskunden verlangte, wie die Redmonder in einem Blogeintrag verkünden. Allerdings habe der National Security Letter eine Verschwiegenheitsklausel enthalten, wonach Microsoft den Kunden nicht über die Auskunftsaufforderung hätte informieren dürfen. Eine interne Regel des Softwaregiganten besagt aber, dass man seine Unternehmenskunden über solche Aufforderungen bezüglich ihrer Daten in Kenntnis setzt. Da die vorliegende Verschwiegenheitsklausel das Recht auf freie Meinungsäusserung verletzte, habe man Klage eingereicht und das FBI darüber informiert, worauf die Bundespolizei die Anfrage zurückgezogen habe. Dies sei ein wichtiger und erfolgreicher Schritt, um die Unternehmenskunden von Microsoft gegen die Überwachung durch die Regierung zu schützen, freut man sich bei den Redmondern. (abr)

Kommentare

Montag, 26. Mai 2014 xst
Danke Microsoft Ich weis warum ich nur euch Daten anvertraue.

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