Windows XP: Gründe für den Umstieg und Auswege

Windows XP: Gründe für den Umstieg und Auswege

6. April 2014 - Windows XP läuft am 8. April aus. Doch viele Nutzer wollen – oder müssen – weiterhin damit arbeiten. Das ist riskant und unnötig.
Artikel erschienen in IT Magazine 2014/04
Frage der IT-Strategie, der Kosten und der Sicherheit stellen sich rund um Windows XP. (Quelle: Microsoft)
Sage und schreibe rund ein Drittel der Nutzer wollen mit dem veralteten und «end of life»-Betriebssystem Windows XP derzeit weiterarbeiten. Auf den ersten Blick scheint das nur Microsoft zu stören als Hersteller von Nachfolge-Lösungen. Auf den zweiten Blick jedoch werden weitere Probleme und Risiken entstehen in der gesamten ICT-unterstützten Prozess-Landschaft von Firmen.
Für interne oder externe ICT-Dienstleister entstehen Herausforderungen wie z.B. Sicherheit, Updates, Stabilität, Kompatibilität, Risk-Management oder den stabilen Business Support durch ICT-Services. Umso mehr überrascht die passive Migrations-Haltung vieler Entscheider und Verwaltungsräte. Eine provokative Analogie wäre: «Die verantwortliche Führung lässt Firmenfahrzeuge trotz bekannten Problemen mit den Sicherheits-Einrichtungen wissentlich und fahrlässig weiterfahren.»

Selbstverständlich muss ästimiert werden, dass sich das einst moderne Windows XP zu recht als de facto-Industrie-Standard etablierte und leider auch das «schlechteste Betriebssystem aller Microsoft-Zeiten» (Windows Vista) überdauern musste. Entsprechend wurde auf der Basis von z.B. Windows XP, Office 2003 sowie Server 2003 faktisch ein Standard etabliert.
Dieser etablierte Standard – aber auch Windows Vista – bestätigte viele in ihrer Migrations- und Weiterentwicklungs-Passivität und sie konzentrierten sich auf andere Bereiche wie z.B. ERP- und CRM-Einführungen, Business-Support durch ICT oder Erstberührungen mit Outsourcing (Cloud).
Die «XP-Aera» wurde dadurch gefestigt, ebenso etablierten die Software- und System-Anbieter Standards mit einer unglaublichen Laufzeit von über 12 Jahren. Einige Hersteller, Lieferanten, Systembetreuer und letztlich Führungsverantwortliche müssen sich den Vorwurf einer beinahe erschreckenden, wenn nicht gar fahrlässigen Passivität in den Innovations- und Transformations-Prozessen gefallen
lassen.
 
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