Rasante Entwicklung der Berufslehre

Rasante Entwicklung der Berufslehre

9. Februar 2014 - Von Barbara Jasch

Seit 20 Jahren gibt es die Informatikgrundbildung mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis (EFZ). Eine Bilanz und eine Übersicht zu den Neuerungen.
Artikel erschienen in IT Magazine 2014/01
(Quelle: Swiss ICT)
Die Berufslehre Informatik feiert dieses Jahr bereits den zwanzigsten Geburtstag! Im Sommer 1994 haben die ersten regulären Klassen gestartet. Bis 2013 haben in der Schweiz ca. 25‘800 Jugendliche eine Lehre in der ICT begonnen. Dazu kommen die IMS (Informatikmittelschule), die Privateschulen und die Berufsumsteiger, die das EFZ (eidg. Fähigkeitszeugnis) anstreben.
Von den 37 Lehrbeginnern im 1994 waren 5 Frauen (13.5 %). Heute starten noch knapp 8 % Frauen eine Grundbildung ICT. Da steckt noch viel Potential drin, vor allem im Hinblick auf den Mangel an qualifiziertem ICT Personal. Es wird eine der wichtigen Aufgaben der ICT Verbände sein, vermehrt Frauen anzusprechen.

2013 begannen 2500 Junge eine Berufslehre

Die ICT Branche hat in der beruflichen Grundbildung eine rasante Entwicklung erlebt. In den 20 Jahren haben knapp 29’000 Personen dieses Berufsfeld gewählt. 2013 sind es 2500 junge Leute, welche eine ICT-Berufslehre begonnen haben. Aktuell sind über 9000 Lernende in der Grundbildung unterwegs und werden ihren Teil zum gut qualifizierten Nachwuchs beitragen.
In der universitären Bildung hatte zum Beispiel die ETH über die letzten Jahre durchschnittlich 180 Informatik-Studenten. Die Abbruchquote im Informatik-Studium liegt bei 50%! Die ICT Branche muss weiterhin klar auf die berufliche Grundbildung setzen und die Absolventen dazu motivieren, sich stetig weiterzubilden. Dazu gibt es geeignete Gefässe: neben dem Fachhochschulstudium, welches eine Berufsmatura voraussetzt, ist die HF (Höhere Fachschule) beliebt.
 
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