Sicherer dank Videoüberwachung

Sicherer dank Videoüberwachung

7. Dezember 2013 - Alstom hat sein Videoüberwachungssystem auf den neuesten Stand gebracht und von analog auf IT-basiert gewechselt. So konnten die Diebstähle reduziert werden.
Artikel erschienen in IT Magazine 2013/12
«Es lohnt sich, genügend Zeit in die Anfangsphase zu investieren und alles genau abzuklären.» Fabian Giger, Chief Security Officer, Alstom (Quelle: Alstom)
Der Energie- und Transportkonzern Alstom beschäftigt in der Schweiz über 6400 Mitarbeiter an vier Standorten. Um die Kontrolle darüber zu haben, wer die Alstom-Gebäude betritt, hat das Unternehmen bereits vor Jahren ein Sy-stem zur Zutrittskontrolle eingeführt. Ob Mitarbeiter, Lieferant oder Besucher: Alle Personen, die sich innerhalb des Geländes bewegen wollen, müssen einen Badge auf sich tragen. Dieser Badge stellt zum einen sicher, dass sich nur befugte Personen im Unternehmen aufhalten, und ermöglicht es zudem, zu identifizieren, wer wann einen der Standorte betreten hat. Und auch im Innern der einzelnen Niederlassungen gibt es Zutrittskontrollen. «Denn nicht alle Personen, die sich innerhalb von Alstom bewegen, haben dieselben Berechtigungen. Wir unterscheiden dabei zum Beispiel zwischen Mitarbeitern, Kunden und Lieferanten. Zudem gibt es sensible Bereiche, die besonders gesichert werden müssen und zu welchen nur ausgewählte Personen Zugang haben», erklärt Fabian Giger, Chief Security Officer bei Alstom Schweiz. Momentan reicht der Badge noch für die Sicherheit beim Eintritt in das Firmengelände, Fingerabrücke oder Iris-Scans wie man sie aus Filmen kennt, spielen noch keine Rolle. «Es kann aber durchaus sein, dass gerade die Identifikation per Fingerabdruck in sensiblen Bereichen noch ein Thema wird», so Giger.

Videoüberwachung erneuert

Nebst der Zutrittskontrolle sichert Alstom seine Standorte auch mit Videoüberwachung. «Bislang war diese aber sehr rudimentär. Die Kameras filmten zum Teil schwarzweiss und waren auf Analog-Basis», führt Giger aus. Und er ergänzt: «Man hat mit diesen Kameras nicht mehr richtig gesehen, was passiert. Zudem waren verschiedene Systeme im Einsatz, weshalb wir beschlossen haben, das Ganze zu vereinheitlichen.»
Deshalb hat Alstom im August letztes Jahr ein Projekt zur Erneuerung der Videoüberwachungssysteme an den Standorten Baden und Birr lanciert. Geleitet wurde dieses von Chief Security Officer Giger. Bereits im März 2013, nach rund acht Monaten, konnten die neuen Systeme und Kameras in Betrieb genommen werden. Je 28 Kameras, die teilweise auch über Scheinwerfer für Nachtaufnahmen verfügen, sorgen nun an den Standorten Baden und Birr für den notwendigen Schutz. «Die neuen Videoüberwachungssysteme auf IT-Basis ermöglichen es uns, zu sehen, wer überhaupt in das Gelände reinkommt. Und bei Fahrzeugen erkennt man etwa die Autonummer», so Giger. Ausserdem ist das neue Videoüberwachungssystem mit der Zutrittskontrolle gekoppelt. «Wenn jemand versucht, mit seinem Badge in einen für ihn nicht erlaubten Bereich reinzukommen, gibt es zum einen einen akustischen Alarm. Zum anderen erhält der Portier eine Meldung und kann anhand der Videoüberwachung dann sehen, wo die Person ist und um wen es sich handelt. Danach kann er entweder auf die Person zugehen oder die Polizei einschalten», erklärt Giger. Eine direkte Koppelung des Alarms mit der Polizei gibt es bei Alstom nicht. Denn die Portiers sind während 24 Stunden pro Tag im Einsatz und können die Vorfälle bei Bedarf der Polizei melden.
 
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