Talent zu Geld machen

Talent zu Geld machen

9. November 2013 - Hinter dem Kunstwort Ezebee versteckt sich ein sozialer Marktplatz, auf dem die Nutzer ihre Waren und Dienstleistungen kostenlos in eigenen Shops präsentieren können.
Artikel erschienen in IT Magazine 2013/11
Shops können durch verschiedene Farben hervorgehoben werden. (Quelle: Ezebee)
Egal ob selbstgemachter Schmuck, Glückwunschkarten, Surfkurse oder andere Produkte und Dienstleistungen – wer ein Talent gerne zu barem Geld machen möchte, dem bietet Ezebee.com die Möglichkeit dazu. Denn hinter dem Kunstwort, das sich aus den Worten Easy und Bee als Symbol für das fleissige Netzwerk zusammensetzt, verbirgt sich ein sozialer Marktplatz. Auf diesem kann jeder registrierte Nutzer seine Waren oder Dienstleistungen kostenlos in eigenen Shops, den sogenannten Showrooms, präsentieren und zum Verkauf anbieten.

Kombination verschiedener Elemente

Der Motor, der das Projekt ins Rollen gebracht habe, sei die Wirtschaftskrise gewesen, verrät der in Mallorca wohnhafte Mitgründer des Schweizer Start-ups, Frank de Vries. «Überall auf der Welt haben die Menschen mit den Folgen der Wirtschaftskrise zu kämpfen. In Spanien beispielsweise liegt die Jugendarbeitslosigkeit bei rund 50 Prozent», erläutert der Unternehmer. Er und sein Geschäftspartner, Ossian Vogel, wollten es den Betroffenen mit Ezebee ermöglichen, ihre Talente trotz der prekären Arbeitslage gewinnbringend zu nutzen.
Um festzulegen, welche Elemente sie in ihren Dienst integrieren wollten, informierten sich die beiden Gründer vorgängig darüber, welche Komponenten aus bereits funktionierenden Plattformen sich zu einem interessanten Ganzen kombinieren lassen würden. So entschieden sie sich unter anderem für den Einbezug der sozialen Medien. «Es bringt einem Verkäufer schliesslich wenig, wenn er zwar über einen Online-Shop verfügt, dieser aber nie gefunden wird. Facebook ist ein idealer Reichweitengenerator», weiss de Vries. Darüber hinaus integrierten sie ein eigenes Blogsystem und vereinten Elemente aus unterschiedlichen Shopsystemen in Ezebee.
Für die Umsetzung holten sich de Vries und Vogel hochqualifizierte Programmierer ins Boot, da ihr eigenes Know-how für eine solch komplexe Plattform nicht ausreicht. «Ossian Vogel konnte dabei auf ein Unternehmen in Rumänien zurückgreifen, mit dem er durch seine zweite Tätigkeit bei Displaymax bereits eine langjährige Geschäftsbeziehung pflegt.»
 
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