Schweiz ist Berufs- Vizeweltmeister

Schweiz ist Berufs- Vizeweltmeister

(Quelle: Swiss ICT Magazin)
7. September 2013 - Von Alfred Breu

Die Schweiz ist zweitbeste Nation! Ein Traumergebnis des 39-köpfigen Teams. Auch in der Informatik haben unsere Nachwuchsleute bewiesen, dass sie Bestleistungen erbringen. Bestleistungen konnten wir auch unter den 2500 Absolvent/-innen der Grundbildung feststellen. 900 davon haben inzwischen ein Studium an einer Fachhochschule angetreten.
Artikel erschienen in IT Magazine 2013/09
In der letzten Ausgabe haben wir über die WorldSkills 2013 in Leipzig informiert. Die Resultate wussten wir damals noch nicht. Nun ist klar: Das Schweizer Team hat ein sensationelles Ergebnis erreicht. Es wurde Vizeweltmeister in 37 Berufen! Nicht weniger als neun Gold-, drei Silber-, fünf Bronzemedaillen und 18 Diplome brachten die jungen Berufsleute heim. Sie wurden nur durch Südkorea geschlagen und liessen 45 Länder hinter sich.
Unsere drei Informatiker haben sich sehr gut geschlagen: Jonas Wälter, Silbermedaille, Lukas Hubschmid, 5. Rang und Diplom, Sharon Moll, 12. Rang und Diplom. Wie eng es an der Spitze zugeht, belegt das Resultat von Lukas Hubschmid. Mit 536 Punkten wurde er fünfter, mit 2 Punkten mehr hätte er die Bronzemedaille geholt.
Am 12. September wird das gesamte Team offiziell während der Sessionssitzung im Nationalratssaal von der NR-Präsidentin Maya Graf begrüsst. Danach geht es begleitet von den Ratspräsidenten durch das Bundeshaus, wo der Bundespräsident das erfolgreiche Team begrüssen wird.

Qualität der Schweizer Berufsbildung einmal mehr bestätigt


Die WM wird von 61 Nationen getragen. Als Kandidatinnen und Kandidaten sind junge Berufsleute bis 22 Jahre zugelassen. Durch eine meist über eine Nationale Meisterschaft erfolgte Ernennung gefiltert, kommen so wirklich nur die Besten einer Nation zum Zug. Der grössere Teil unserer Teilnehmer hat die Lehre erst abgeschlossen; der beste Beweis für die hohe Qualität der Schweizer Berufsbildung.
Selbstverständlich mussten die Teilnehmenden parallel zu den Vorbereitungen zum Lehrabschluss noch ein intensives Trainingsprogramm durchmachen – der Stand der Lehre aber war eine sehr gute Grundlage. Die Qualität der Schweizer wird auch dadurch bestätigt, dass je umfassender und komplexer eine WM-Aufgabe ist, desto grösser ist die Chance der Schweizer.

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