«Die Akzeptanz steht und fällt mit der Benutzerfreundlichkeit»

«Die Akzeptanz steht und fällt mit der Benutzerfreundlichkeit»

6. April 2013 - Rund 100 Millionen Franken investiert AXA Winterthur jährlich in Projekte. Urs Stoob, Director Sales & Digital Business Applications, gibt Auskunft über die Software-Entwicklung bei der AXA Winterthur.
Artikel erschienen in IT Magazine 2013/04
Herr Stoob, was versteht die AXA unter «Digital Business»?
Es geht darum, an allen denkbaren Interaktionspunkten zum Kunden präsent zu sein und die Kundenanliegen so ins Unternehmen zu bringen, dass wir sie effizient, standardisiert und kundenfreundlich bearbeiten können. Das Schlagwort aus der Innensicht ist Industrialisierung – alles effizienter machen mit Hilfe von Digital – und von aussen gesehen ist Multi Access das Credo, das es umzusetzen gilt. Die IT muss passende Konzepte und Technologien bereitstellen, um diese neuen Geschäftsideen und Bedürfnisse zu unterstützen.
Moderne Software-Architektur bei der AXA Winterthur: Presentation Services kapseln die komplette Anzeigelogik. Die Informationen aus den Business Services werden «mundgerecht» für die Darstellungskomponenten (Composite Component) aufbereitet. (Quelle: Swiss ICT Magazin)
Urs Stoob (Quelle: Swiss ICT Magazin)

Welche Bedeutung hat Software für Ihr Unternehmen?
Software ist äusserst wichtig. Wir betreiben über 200 Systeme, von der Krippenplatzverwaltung bis zu den geschäftskritischen Anwendungen, in denen wir unsere Policen abbilden. Darunter sind 25 Jahre alte Mainframe-Anwendungen, programmiert in PL1, aber auch Software auf Basis von Technologien, die noch nicht sechs Monate alt sind. Wir streben aber danach, mit möglichst wenig Applikationen auszukommen. Mit einer Konvergenzstrategie wollen wir redundante Funktionalitäten eliminieren: Jedes System kostet und erhöht die Komplexität.

Was investiert Ihr Unternehmen in Softwareprojekte?
Lassen Sie es mich anders formulieren: Was investieren wir in Projekte? Software ist ein wichtiger Teilaspekt, aber auch Geschäftsprozesse und organisatorische Massnahmen spielen eine Rolle. Oft lässt sich etwa mit einer simplen Vereinfachung der Kompetenzordnung schon viel verändern. Insgesamt investiert die AXA Winterthur jedes Jahr rund 100 Millionen Franken in Projekte.
 
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