Micro-Payment leicht gemacht

Micro-Payment leicht gemacht

9. Dezember 2012 - Das Zürcher Start-up Millipay hat ein Zahlungssystem entwickelt, das die kosteneffiziente Abrechnung von Kleinstbeträgen mit nur einem Klick ermöglichen soll.
Artikel erschienen in IT Magazine 2012/12
Micro-Payment leicht gemacht
Beim Klick auf einen kostenpflichtigen Inhalt öffnet sich automatisch das Millipay-Bezahlfenster. (Quelle: Millypay)
Das Zürcher Start-up Millipay hat sich zum Ziel gesetzt, mit seiner Lösung den Begriff Micro-Payment zu revolutionieren. «Die Bezahlung von Kleinstbeträgen – sprich Beträgen im Rappenbereich – verlangt nach einem schnellen und effizienten Verfahren. Ein Klick muss genügen. Und da setzt unsere Lösung an», erklärt Andreas Sprock, Mitgründer und Geschäftsleitungsmitglied von Millipay. Das Start-up will sich demnach von der Konkurrenz abheben, indem es Kosteneffizienz garantiert und alle erschwerenden Zwischenschritte wie die ständige Eingabe von Kreditkartenangaben sowie den Wechsel auf die Website des Lösungsanbieters eliminiert und so der Unterbrechung des Arbeitsflusses des Nutzers vorbeugt. Sprock ist davon überzeugt, dem verhaltenen Markt für Micro-Payment mit dem Millipay-Zahlungssystem den nötigen Auftrieb geben zu können.


Vom Forscher zur Firma

Die Basis für das zum Patent angemeldete Zahlungssystem von Millipay wurde schon früh gelegt. Tomas Hruz, wie Sprock Geschäftsleitungsmitglied des Unternehmens, begann bereits im Jahr 2001 im Bereich Micro-Payment zu forschen. 2009 traf Hruz auf den Doktoranden Andreas Sprock, der sofort Feuer und Flamme für das Konzept war und ihn davon überzeugen konnte, damit auf den Markt zu gehen. Mit Wolf-Peter Werner, CEO von Millipay, hatten die zwei rasch den Dritten im Bunde gefunden und so begannen 2010 die Arbeiten an einem voll funktionsfähigen Prototypen. Ein Jahr später hatte das Dreiergespann alles Notwendige zusammen, um sich als Firma eintragen zu lassen. Auf die Frage, welche Probleme sich ihnen bei der Umsetzung des Projekts gestellt haben, erwidert Sprock schmunzelnd: «Probleme existieren bei uns grundsätzlich nicht. Es gibt nur Herausforderungen. So kämpfen wir zurzeit neben den technischen Schwierigkeiten hauptsächlich mit rechtlichen Aspekten. Da bislang kein Markt für solche Kleinstbeträge existiert, ist es schwierig, zu definieren, welche juristischen Regelungen zur Anwendung kommen.»
 
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Anti-Spam-Frage Wieviele Fliegen erledigte das tapfere Schneiderlein auf einen Streich?
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