In-Memory-Computing für SQL Server

In-Memory-Computing für SQL Server

8. November 2012 - Microsoft kündigt für den nächsten SQL-Server-Release die Integration von In-Memory-Technologie an. Dazu wurde über die Verfügbarkeit des ersten Service Packs für SQL Server 2012 informiert.
Microsoft hat am Sqlpass Summit 2012, der zur Zeit in Seattle über die Bühne geht, drei interessante Neuerungen für die SQL-Server-Datenbank angekündigt.
So will der Softwarekonzern in den nächsten SQL-Server-Release In-Memory-Technologie einbinden, die zur Zeit unter dem Codenamen "Hekaton" in der Entwicklung ist. Die Technologie, die etwa auch bei SAP oder Oracle genutzt wird, erlaubt die Speicherung von Tabellen oder ganzer Datenbanken komplett im Hauptspeicher, womit die Performance signifikant gesteigert werden kann. Microsoft spricht von Leistungssteigerungen vom Faktor 10 bei bestehenden und vom Faktor 50 bei speziell auf In-Memory-optimierten Datenbanken.
"Hekaton" soll fix in SQL Server integriert werden und mit bestehender Hardware genutzt werden können. Ein konkreter Erscheinungstermin für die nächste SQL-Server-Version liegt allerdings noch nicht vor.

Ebenfalls angekündigt wurde das Service-Pack 1 für die aktuelle 2012er-Version von SQL Server, das speziell im Hinblick auf Business Intelligence mit neuen Funktionen aufwarten wird. Eine ausführliche Beschreibung aller Neuerungen wurde auf MSDN veröffentlicht; der Download steht per sofort über das Microsofts Download Center zur Verfügung. (rd)

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