10. Schweizermeisterschaften der ICT-Berufe

10. Schweizermeisterschaften der ICT-Berufe

29. September 2012 - Von Alfred Breu

Die Schweizer Informatik hat beste Chancen, auch im Export in Zukunft ein wichtiges Wort mitzureden. Umso erfreulicher, dass das Niveau an den 10. Schweizer-meisterschaften der ICT-Berufe erneut deutlich gestiegen ist.
Artikel erschienen in IT Magazine 2012/10
Vom 4. bis 7. September fand in Zürich im Foyer bei der IBM die 10. Schweizermeisterschaft der ICT-Berufe statt. Sie war ein voller Erfolg, durchgeführt in prächtiger Umgebung. 70 Personen, davon drei Frauen, nahmen daran teil. Der Frauenanteil ist noch nicht riesig – doch langsam wächst er. An vier Tagen arbeitete je eine Gruppe je einen Tag lang in den Disziplinen «Software-Lösungen für Unternehmen», «Webdesign» und «Netzwerktechnik». Erschwerend kam hinzu, dass gezielt vor der Cafeteria gearbeitet werden musste – ein Vorgeschmack zur Weltmeisterschaft, wo bis zu 25‘000 Personen täglich durch die Wettbewerbe laufen und sich über die Berufe informieren. Es galt herauszufinden, wer stress- und lärmresistent gut und genau arbeiten kann, ohne jegliche Hilfe.
Detail aus dem IBM-Foyer (Quelle: Swiss ICT Magazin)
Arbeiten an allen Systemen (Quelle: Swiss ICT Magazin)
Konzentration in angespannter Atmosphäre (Quelle: Swiss ICT Magazin)
(Quelle: Swiss ICT Magazin)

Am ersten Tag mussten die 23 Teilnehmenden ein einfaches CRM-System entwickeln, wofür verschiedene Datenbanktabellen entwickelt, passende Eingabemasken und diverse Auswertungen erstellt werden mussten inkl. der Erstellung von Wordvorlagen mit Designvorgaben, die exakt zu erfüllen waren. Im Webdesign entwickelten die 22 Wettkämpfer/-innen eine Internet-Applikation, ein Hotelbewertungssystem für die freie Nutzung durch die Kundschaft. Alle arbeiteten sehr konzentriert und erreichten sehr gute und schöne Resultate. Das Publikum der Rangverkündigung konnte sich selber davon überzeugen und viele staunten nicht schlecht, was für schöne Sites in einem Tag schon gemacht werden können.
Am 3. und 4. Tag waren die Netzwerktechniker dran. Sie bauten ein Netzwerk für ein KMU mit zwei Standorten auf. Dazu gehörte das Einrichten eines Linux-Webservers, eines DNS-Servers, eines Windows-Terminalservers, Active Directory und eine VPN-Verbindung zwischen den Standorten. Die Teilnehmer waren gefordert (leider keine Frauen in diesem Trade), mussten die Server doch mit ESXi virtualisiert, eine virtualisierte Firewall eingerichtet und ein Routing-Fileover konfiguriert werden.
 
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