UTM-Schutz für Applikationen

UTM-Schutz für Applikationen

29. September 2012 - UTM-Appliances müssen sich vermehrt auch um die Kontrolle von Applikationen und Mobilgeräte kümmern.
Artikel erschienen in IT Magazine 2012/10
Im vergangenen Jahr wurde mit Lösungen für das Unified Threat Management (UTM) laut Gartner weltweit ein Umsatz in der Höhe von 1,2 Milliarden Dollar erwirtschaftet. Damit hat dieser Markt im Vergleich zu 2010 um 19,6 Prozent zugelegt. Und laut Gartner-Analyst Lawrence Pingree befindet sich der UTM-Markt in einer Transition von älteren hin zu neuen Technologien, welche die Applikationskontrolle unterstützen.
Marktübersicht
In unserer Marktübersicht finden Sie 9 UTM-Appliances für KMU im Direktvergleich.

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Applikationen im Griff

Diesen Trend stellen auch die in der Marktübersicht vertretenen Hersteller von UTM-Appliances fest. Für Thomas Fleischmann, Produkt-Manager von Gateprotect, ist klar, dass die Entwicklung bei den UTM-Appliances im vergangenen Jahr mehr und mehr in Richtung Applikationskontrolle gegangen ist. Next-Generation-UTM müssen inzwischen auch Datenpakete und die mit ihnen gelieferten Informationen stärker kontrollieren, so Fleischmann. In dieselbe Kerbe haut Patrick Michel, Fortinet Product Manager bei Boll Engineering: «Application Control wurde ein fester Bestandteil von UTM-Lösungen. Generell kann gesagt werden, dass die Kontrolle des Datenverkehrs auf Applikations-Level immer mehr intensiviert wurde.» Und auch bei Netgear lässt man verlauten, dass UTM-Appliances in den letzten zwölf Monaten um die Funktion Application Control erweitert wurden. Laut Udo Kerst, Director Product Management Network bei Sophos, ist diese Entwicklung in Richtung Applikationskontrolle vor allem durch «neue Anwendungen in sozialen Netzwerken» getrieben.
 
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