Cloud Services: Sicherheit bereitet noch Unbehagen

Cloud Services: Sicherheit bereitet noch Unbehagen

6. Februar 2011 - Die vollkommen ausgebuchte Veranstaltung der SwissICT-Fachgruppe Sourcing zum Thema Cloud Computing, an der Referenten das Thema unter verschiedenen Blickwinkeln beleuchteten, machte in der Diskussion mit den Gästen vor allem eins deutlich: die Unsicherheit bezüglich der Sicherheit.
Artikel erschienen in IT Magazine 2011/01
Bei der Nutzung von Cloud Services entstehen schnell Security- und Compliance-Bedenken. Sie betreffen hauptsächlich Unklarheiten bezüglich des Speicherorts von Daten und in diesem Zusammenhang auch juristische Fragen hinsichtlich der Gültigkeit nationaler Datenschutzgesetze für das jeweilige Betriebspersonal. Viele CIOs haben hier noch Bedenken, vor allem, wenn es um so genannte Public Clouds geht.
Es kann der Beruhigung dienen, wenn die Anforderungen an den Standort der Daten und an die Betriebsorganisation in den Verträgen mit den Providern genau definiert werden. Auch die Einhaltung der gesetzlichen Regelungen bezüglich des Datenschutzes sowie deren Überprüfung muss der Provider garantieren können.
Immerhin richten sich Betreiber professioneller Rechenzentren an Normen wie ISO 9001, ISO 14001 sowie ISO/IEC 27001 und 27002 aus. ITIL und ISO 20000 leisten gleichfalls einen wesentlichen Beitrag zur Sicherheit von Rechenzentren. Für die Betreiber von Rechenzentren in der Schweizer Finanzbranche ist zudem die Einhaltung der EBK/Finma-Empfehlungen massgebend. So haben Kunden auch in der Cloud eine hohe Sicherheit bezüglich Verfügbarkeit und Schutz der Daten.
Kleine und mittlere Unternehmen stehen in der Nutzung von Cloud Services noch am Anfang. Dies hat zwei wesentliche Gründe. KMU sind schon vom Grundsatz her eher zurückhaltend, was die Verlagerung von Kernapplikationen in die Cloud betrifft. Darüber hinaus gibt es aus KMU-Sicht viel zu viele Unklarheiten, was die Schnittstellen zu den Business-Applikationen betrifft. Allerdings haben auch KMU längst das Potenzial erkannt, dass in der Nutzung beispielsweise von Mailapplikationen aus der Cloud besteht.
 
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