IM-Würmer bis jetzt Kinderkram

Laut Kaspersky Labs wird im Instant-Messaging-Bereich noch eine wahre Wurm-Innvasion folgen.
21. April 2005

     

In diesem Jahr wurden bereits 40 Instant-Messenger-Würmer gezählt, so ein Mitarbeiter des russischen Sicherheits-Spezialisten Kaspersky Labs. Die meisten davon hätten auf Visual Basic basiert und den MSN Messenger angegriffen. Visual Basic aber sei eine der einfachsten Programmiersprachen, was bedeute, dass es sich bei den Wurm-Verfassern oftmals um "Script Kiddies" gehandelt habe. Der Kaspersky-Mann sieht aber nicht unbedingt intelligentere Viren oder Würmer, die mehr Schaden anrichten, auf die Userschaft zukommen. Viel mehr werde sich die Anzahl der Würmer drastisch erhöhen. Auch bei P2P-Software habe man ein ähnliches Verhalten gesehen. Die meisten P2P-Schädlinge waren einfach gestrickt, doch auch einfach zu erstellen. Zu Spitzenzeiten im Jahr 2003 tauchten demnach wöchentlich mehr als 10 neue Versionen auf. 2004 flaute dann die Flut wieder ab. Nun würde man ähnliches im IM-Bereich beobachten. (mw)


Artikel kommentieren
Kommentare werden vor der Freischaltung durch die Redaktion geprüft.

Anti-Spam-Frage: Vor wem mussten die sieben Geisslein aufpassen?
GOLD SPONSOREN
SPONSOREN & PARTNER