Mega-Storage-Test beim CERN

Das CERN hat zusammen mit IBM eine Speichervirtualisierungssoftware getestet.
31. März 2005

     

Im Jahre 2007 will das CERN den Teilchenbeschleuniger Large Hadron Collider in Betrieb nehmen. Dieser als enorm gross geltende Beschleuniger wird dementsprechend gewaltige Datenmengen produzieren – die Rede ist von satten 15 Petabyte (15 Millionen Gigabyte) pro Jahr. Dementsprechend leistungsfähig muss die Storage-Lösung sein. Bei einem internen Test kam eine Speichervirtualisierungslösung von IBM zum Einsatz. Die TotalStorage SAN File System getaufte Lösung soll dabei bei Lasttests im CERN Lese- und Schreibgeschwindigkeiten von mehr als einem Gigabyte pro Sekunde erreicht haben, und dies bei einer Datentransfermenge von einem Petabyte und einer 13tägigen Testperiode. Gespeichert wurden die Daten auf 15 iSCSI-Targets und es wurden verschiedene Problemszenarien simuliert, beispielsweise hängte man iSCSI-Targets während dem Betrieb ab. Laut IBM zeige der Versuch, dass die Virtualisierungslösung in der Lage sei, die Anforderungen des datenintensivsten Experiments der Welt – so heisst es – zu erfüllen. (mw)


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