Kobik: Über 6000 Verdachtsmeldungen

Die Beamten der Koordinationsstelle zur Bekämpfung von Internetkriminalität (KOBIK) waren 2004 im Stress.
13. Mai 2005

     

Im vergangenen Jahr wurden bei der Koordinationsstelle zur Bekämpfung von Internetkriminalität (KOBIK) 6097 Verdachtsmeldungen registriert. Bei 438 der untersuchten Fälle erhärtete sich der Verdacht, weshalb sie an die Strafverfolgungsbehörden weitergeleitet wurden. Somit wurden vier mal mehr Fälle weiterverfolgt als noch im Vorjahr. 171 der Fälle gingen via Interpol an ausländische Behörden.
In den meisten Fällen mussten sich die Beamten mit Kinderpornografie beziehungsweise sexueller Gewalt auseinandersetzen. Die Fahnder berichten, dass man häufig in für jugendliche vorgesehenen Chat-Foren auf Missbrauch durch Erwachsene auf der Suche nach Opfern gestossen sei. Auch zu den Themen Spam und Phishing gab es verhältnismässig viel Meldungen. Auch im laufenden Jahr will man sich insbesondere auf das Problem der Kinderpornografie konzentrieren. (mw)



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