Adobe verzichtet auf Mac-Unterstützung

Die kommende Videobearbeitungssoftware Premiere Pro von Adobe wird nur Microsofts PC-Betriebssystem Windows XP unterstützen.
7. Juli 2003

     

Apples jüngste Vorstösse in die Softwareherstellung lassen immer mehr unabhängige Hersteller auf eine Unterstützung der Macintosh-Plattform verzichten. So wird der Publishing- und Bildbearbeitungsspezialist Adobe Systems keine Macintosh-Version seiner von Grund auf neu geschriebene Videobearbeitungssoftware Premiere Pro mehr anbieten. Der Verzicht auf die Mac-Unterstützung wird durch Adobe wirtschaftlich begründet. Durch Apples eigene Videobearbeitung Final Cut werde der so oder so schon kleine Markt zu unattraktiv, so die Begründung von Adobe. Auch das Tonbearbeitungsprogramm Audition, das dem von Syntrillium gekauften Cool Edit Pro entspricht, wird nur Windows unterstützen. Demgegenüber können Mac-Anwender auch in Zukunft mit der kommenden Version 6.0 von Adobes After Effects ihre Videos mit Zusatzeffekten aufpeppen. Dank der Unterstützung von OpenGL-Programminstruktionen durch After Effects soll künftig ein Grossteil der für 3D-Animationen nötigen Prozessoraktivitäten auf die Videokarte ausgelagert werden, was die Systemleistung steigert. (mw)


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