Lotus-Gründer arbeitet an Outlook-Alternative

Mit einem Open-Source-Gegenstück zu Outlook soll Microsoft unter Druck gesetzt werden.
23. Oktober 2002

     

Mitch Kapor ist seines Zeichens Mitbegründer von Lotus und einer der Pioniere der PC-Software. Nun ist er ein Projekt angegangen, das Microsoft ins Schwitzen bringen soll. Dabei handelt es sich um ein Open-Source-Gegenstück zu Outlook. Das Tool soll wie Outlook über E-Mail-, Kalender- und Kontakt-Funktionen verfügen. Zudem soll die Lösung noch die Open-Source-Instant-Messanging-Software Jabber beinhalten, genauso wie ein eigenentwickeltes E-Mail-Encription-System. Kapos hat für das Projekt 5 Millionen Dollar aus der eigenen Tasche eingeschossen. Eine erste Vorabversion der Software soll für Windows, Linux und MacOS X bereits gegen Ende Jahr erscheinen. Die erste offizielle Version soll dann aber bis Ende 2003 auf sich warten lassen. Als Zielgruppe werden kleinere Unternehmen angegeben, die sich die Lizenzkosten für komplexe Produkte wie diejenigen von Microsoft nicht leisten können. Man wolle keine Grossfirmen ansprechen uns so auch nicht Outlook oder Lotus Notes direkt konkurrenzieren, heisst es weiter. (mw)


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