Windows XP: Kaum Auswirkungen auf PC-Verkäufe

Gartner-Analysten zerschlagen die Hoffnungen der PC-Industrie, dass Windows XP die Computer-Absätze nach oben treiben wird.
29. Oktober 2001

     

Seit letztem Donnerstag wird Windows XP verkauft. Von dem neuen, Ressourcen-hungrigen Betriebssystem erhoffen sich die angeschlagenen PC-Hersteller steigende Umsätze, um aus der Misere zu kommen. Gartner-Analysten prophezeien aber, dass die Auswirkungen auf die PC-Absätze gering sein werden. Im Consumer-Bereich würden Faktoren wie die unsichere Wirtschaftslage eine zu grosse Rolle spielen, als dass die User sich wegen dem Microsoft-OS neue Rechner anschaffen würden. Nichtsdestotrotz wird das neue Windows im Consumer-Bereich schneller Einzug halten als im Business-Umfeld, so Gartner weiter. In diesem Jahr werde die Verbreitung von Windows XP in Firmen gering bleiben, dies aufgrund von Evaluations- und Test-Prozeduren. Im nächsten Jahr würden dann 16 Prozent der neuen Business-PCs mit Windows XP Professional ausgeliefert werden. Dagegen werden 2002 nach wie vor 41 Prozent aller verkauften Systeme mit Windows 2000 Professional bepackt sein. (mw)


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