IE 6 sorgt für Privatsphäre

Am neuen Internet Explorer 6 dürften vor allem Online-Advertiser keine Freude haben.
18. Juni 2001

     

Im August soll die endgültige Fassung vom Internet Explorer 6 auf dem Markt erscheinen. Der Browser wird einen neuen Privacy-Standard mit der Bezeichnung P3P (Platform Privacy Preferences) unterstützen, an dem nicht alle ihre Freude haben werden. Mit P3P kann der User seinen Browser so konfigurieren, dass eine Website keine Informationen über den Surfer erfahren und ein Website-Betreiber keine Cookies auf die Harddisk pflanzen kann. Cookies können lediglich gesetzt werden, wenn die Site-Betreiber Privacy Policies auf der Page platziert haben, die vom Browser gelesen werden können. Viele Website-Betreiber, die eigentlich Cookies setzen wollen, haben aber ihre Page noch nicht mit einer P3P Privacy Policy ausgestattet, womit die Seiten für IE6-User blockiert werden. Dies wurde festgestellt, als die rund 500'000 Beta-Tester des Browsers auf ihren Surftouren bei vielen Sites nicht alle Inhalte vorgelegt bekamen. (mw)


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