Hotmail steht für Viren offen

Der Hotmail-Virenscanner fängt den Emmanuel-Virus nicht ab.
29. Januar 2001

     

Ein holländisches Computer-Magazin hat ein markantes Sicherheitsleck in Hotmail entdeckt. Microsoft und McAfee, der die Virenscan-Software für Hotmail liefert, wurden bereits vor 6 Tagen informiert, dass der Hotmail-Virenscanner offenbar den Emmanuel-Virus, der seit November 2000 umhergeistert, nicht abblockt. Das Problem wurde aber von Microsoft bis heute nicht behoben. Der Emmanuel-Virus wird nicht als sehr gefährlich eingestuft, es darf aber befürchtet werden, dass der Free-E-Mail-Dienst auch für andere Schädlinge offen steht. McAfee bietet bereits seit dem November ein Update an, das den Virus erkennt. Offenbar gibt es aber seit Beginn der Partnerschaft von Microsoft und McAfee Probleme. Ein McAfee-Sprecher kritisierte Microsoft, bei Hotmail werde nicht bereitwillig genug die Sicherheits-Software auf dem neuesten Stand gehalten. (mw)


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