Chip-Entwicklung: Hitze ist das grösste Problem

Laut Intels Chief Technologie Officer wird die Hitzentwicklung der Prozessoren zum grössten Problem.
5. Februar 2001

     

Laut Pat Gelsinger, Intels Chief Technologie Officer, wird bei der Entwicklung von immer schnelleren Chips die Hitzeentwicklung zum schwerwiegendsten Problem. In rund 10 Jahren sollen Prozessoren mit 10 bis 30 GHz betrieben werden, was in etwa dem derzeit schnellsten Supercomputer der Welt entspricht. Wenn sich die Wärmeentwicklung in denselben Proportionen entwickeln würde, wäre die Hitze dieser Chips vergleichbar mit einem Nuklear-Reaktor. Die Chips würden über eine Milliarde Transistoren besitzen. Laut dem Intel-CTO müsse sich die Konzentration bei der Chipentwicklung in Zukunft verstärkt auf das Transistoren-Design legen, ansonsten werde die Wärme zum unlösbaren Problem. Auch die Grösse müsse reduziert werden: Durchschnittlich sind die CPUs jährlich rund 14 Prozent grösser geworden. Werden diese Probleme angegangen, könne man auch Moores Gesetz einhalten, so Gelsinger weiter. (mw)


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