Datenleck bei Sunrise

Beim Online-Zahlungsmodul von Sunrise sind während Wochen vertrauliche Personendaten ins Internet gelangt.
5. Oktober 2000

     

Sunrise und ein Datenleck - eine Kombination, die schon Anfang August im Zusammenhang mit Freesurf für Schlagzeilen sorgte. Jetzt hat - wie schon damals - die Weltwoche ein weiteres Leck beim Online Zahlungsmodul Sunrise Payment Systems aufgedeckt. Durch das Leck sind vertrauliche Daten wie Name, Adresse und die Quittung der Bestellung sowie teilweise auch Passwörter und Schlüssel von Kunden ins Internet gelangt und waren dort für jedermann während Wochen einsehbar. Betroffen waren rund 9 Kunden, die auf Sunrise Payment Systems vertrauten.
Sunrise weist jedoch jegliche Verantwortung von sich. Der Fehler liege bei der Zürcher Reimer AG, die das Zahlungsmodul programmiert habe. Die Reimer AG übernehme auch die volle Verantwortung, so deren Projektleiter Patrick Stalder. Der Mangel sei seit Dienstag behoben und die Kunden seien informiert. Sunrise und Reimer haben ihre Zusammenarbeit aufgelöst. Die Trennung habe aber nichts mit dem Vorfall zu tun, das Produkt habe sich für Sunrise aber nicht gelohnt. (mw)


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