Sun will Linux schützen

Im Ernstfall will Sun das eigene Patentportfolio nutzen, um Red Hat und Ubuntu-Hersteller Canonical gegen Patentklagen zu verteidigen.
23. Mai 2007

     

Nachdem Microsoft wieder einmal verlauten liess, freie Software solle gegen hunderte von Microsofts Patenten verstossen, befasst sich nun auch Sun-CEO Jonathan Schwartz in seinem Blog mit dem Thema. Doch statt in das Microsoft-Klagelied einzustimmen, erklärt er, dass sich die Softwareindustrie genauso wie die Medienbranche den neuen Gegebenheiten anzupassen habe und freie Software genauso wenig wie User generated Content aus der Welt zu klagen sei. So habe sich Sun, dessen grösste Konkurrenz in den 90er Jahren Open Source Software gewesen sei, entschieden, Produkte wie Solaris oder StarOffice freizugeben, statt Open Source mit Hilfe des eigenen Patentportfolios zu bekämpfen. Dabei will Sun dieser Politik nicht nur treu bleiben, sondern im Ernstfall sogar Firmen wie Red Hat oder Canonical (Hersteller von Ubuntu) verteidigen.



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