Linux 2.6.20 bekommt Hypervisor-Schnittstelle

Dank paravirt_ops kann Linux ohne Patches mit verschiedenen Virtualisierungslösungen zusammenarbeiten.
11. Dezember 2006

     

VMWare und XenSource haben mit paravirt_ops eine einheitliche Hypervisor-Schnittstelle für Linux entwickelt. Diese wurde nun in den aktuellen Entwicklungskernel integriert und soll im Rahmen von Linux 2.6.20 veröffentlicht werden. Mit paravirt_ops kann der Kernel sowohl direkt auf der Hardware als auch unter Kontrolle einer beliebigen Virtualisierungssoftware betrieben werden, sofern diese paravirt_ops nutzt. Damit entfällt das lästige Patchen des Kernels. Allerdings unterstützen bisher weder VMWare noch Xen die Hypervisor-Schnittstelle. Damit kann erst lhype umgehen, das als Demonstrationsobjekt für paravirt_ops erstellt wurde.



Der Erstellung von paravirt_ops sind Versuche von VMWare und XenSource vorausgegangen, die eigenen Hypervisor-Schnittstellen in den Kernel integrieren zu lassen. Allerdings konnten sich die Kernel-Entwickler für keinen der beiden Vorschläge erwärmen.


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