AMD lehrt Intel das Fürchten

Der Opteron-Hersteller erwirtschaftete im ersten Quartal einen stattlichen Gewinn.
13. April 2006

     

Der Chiphersteller AMD hat die Zahlen für das erste Quartal seines Geschäftsjahres 2006 bekanntgegeben. Während Erzrivale Intel in letzter Zeit die Analysten enttäuscht und Prognosen verpasst, geniesst AMD Rückenwind. Der Reingewinn von AMD belief sich auf 184,5 Millionen Dollar. Ein Jahr zuvor stand noch ein Verlust von 17,4 Millionen Dollar in den Büchern. Den Umsatz konnte das Unternehmen binnen eines Jahres um 70,5 Prozent auf 1,33 Milliarden Dollar steigern. Wie sich der Finanzchef von AMD, Robert Rivet, in einer Mitteilung äusserte, habe die hohe Nachfrage nach AMD64-Single- und -Multicore-Prozessoren zum Ergebnis beigetragen. Zudem vermochte AMD seine Bruttomarge von 57,3 auf 58,5 Prozent zu steigern. Für das nächste Quartal erwartet AMD saisonbedingt "gleichbleibende bis leicht rückläufige Umsätze" im Vergleich mit dem ersten Quartal. "Dies entspräche einer Steigerung von etwa 65 Prozent gegenüber dem Umsatz im zweiten Quartal 2005", so das Unternehmen.


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