BOINC ersetzt SETI

Das Grid-Vorzeigeprojekt SETI@home wird durch eine effizientere Software ersetzt, die auch anderen wissenschaftlichen Projekten offensteht.
20. Dezember 2005

     

Das Projektt SETI@home gilt als das erste grosse Grid-Vorzeigeprojekt. Jetzt hat die Technik der 1999 gestarteten Vernetzung von Millionen von Desktops zur Suche nach Spuren von ausserirdischem Leben ihren Endpunkt erreicht. BOINC (Berkeley Open Onfrastructure for Network Computing) heisst der effizientere Nachfolger. BOINC soll flexibler und leistungsfähiger sein. Wie SETI@home läuft auch das neue Programm auf den beteiligten Rechnern als Bildschirmschoner und nutzt freie Rechenkapazitäten im Hintergrund. Dank der Grid-Technik können die Wissenschaftler die Daten eines Radioteleskops auswerten, ohne einen teuren Supercomputer anschaffen zu müssen. BOINC soll nun aber nicht mehr nur der Suche nach Spuren von ausserirdischem Leben dienen, sondern die beteiligten Rechenkapazitäten auch anderen wissenschaftlichen Projekten zur Verfügung stellen.


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