AMD forciert Unternehmens-Markt

2006 konzentriert sich AMD vor allem auf den Enterprise-Bereich und möchte Intel dort gehörig unter Druck setzen.
15. Dezember 2005

     

Der Chiphersteller AMD hat seine Ziele für 2006 formuliert und möchte seinen Marktanteil im Unternehmensumfeld im nächsten Jahr deutlich steigern. Dies will man vor allem über ein grösseres Engagement im Server-Markt und die Erschliessung neuer Bereiche bewerkstelligen. So möchte man Chips mit der AMD64-Technologie verstärkt in Blades und Clients platzieren und die Prozessoren dank Virtualisierungs- ("Pacifica") und erweiterten Sicherheitsfunktionen ("Presidio") attraktiver für Server-based Computing machen. Dank Hypertransport, einer unter anderem von AMD und Apple verwendeten Chip-to-Chip-Verbindungstechnologie, verspricht man sich auch Vorteile im Notebook-Business dank grösserer Flexibilität beim Systemdesign. Zudem soll Hypertransport 3.0, das im nächsten Jahr erscheint, AMD dabei helfen, Intel im Server-Markt technologisch noch weiter hinter sich lassen zu können.



Bereits Ende September hat man mit ATI und Nvidia das Commercial-Stable-Image-Platform-Programm gestartet. Es soll für eine längere und bessere Hardware-Unterstützung für Firmen mit grossen Parks identischer Rechner bieten.


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