Unternehmen wollen noch keine Touchscreen-PCs

Unternehmen wollen noch keine Touchscreen-PCs

7. April 2010 - PCs mit Touchscreen werden sich laut einer Studie von Gartner zuerst bei jungen Nutzern durchsetzen und erst später, nach 2015, den Weg in die Unternehmen finden.
(Quelle: Vogel.de)

Immer mehr Handys und Smartphones verfügen heute über einen Touchscreen. So langsam halten die berührungsempfindlichen Displays auch im PC- und Notebook-Markt Einzug. Mit HPs Touchsmart beispielsweise gibt es ein Gerät, das mit den Fingern bedient werden kann. Finden wir also schon bald überall Touchscreens?

Laut den Marktforschern von Gartner wird sich der Touchscreen, insbesondere im Umfeld der Business-PCs, nur sehr langsam durchsetzen – wenn überhaupt. Bis zum Jahr 2015 werden gemäss den Analysten weniger als 10 Prozent der PCs, die an Unternehmen verkauft werden, Touchscreens beinhalten. Im Consumer-Segment und hier vor allem bei jungen Nutzern, sieht das etwas anders. Gartner prophezeit, dass 2015 mehr als die Hälfte aller PCs für Nutzer unter 15 Jahren Touchscreens haben werden, weil es eine natürliche Interaktion darstelle. Aktuell sind es noch in diesem Segment noch zwei Prozent.

Die Gründe, weshalb Touchscreens in Unternehmen sich nicht so rasch durchsetzen werden, sieht Gartner darin, dass die aktuellen und kommenden Geräte vor allem einen Consumer-Fokus haben werden und in Unternehmen ganz andere Ansprüche, gerade was den Textinput betreffe, vorliegen. Ausserdem gebe es, neben den durch die Umstellung entstehenden grossen Hardware-Kosten, viele Business-Applikationen, die wohl noch für längere Zeit keine Touch-Eingabe unterstützen und Unternehmen so von der Einführung von Touchscreen-PCs abhalten werden.

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