HP einigt sich mit EMC

HP muss in den nächsten fünf Jahren EMC-Software im Wert von 325 Millionen Dollar kaufen.
3. Mai 2005

     

Hewlett-Packard (HP) und EMC haben ihren Patentstreit aussergerichtlich beigelegt. HP verpflichtet sich dabei zu "Ausgleichszahlungen" an EMC in der Höhe von 325 Millionen Dollar. Vorgesehen ist, dass HP in den nächsten fünf Jahren EMC-Software für diesen Betrag kauft – für den hauseigenen Gebrauch oder für den Weiterverkauf. Die Speicherkönige von EMC haben mit diesem Deal einen eigentlichen Coup gelandet und können hoffen, dass in Zukunft immer mehr ihrer Storage-Produkte auch vom Konkurrenten HP vertrieben werden. HP wurde in den Streit mit EMC verwickelt, als sie 2001 den Speicherspezialisten StorageApps kaufte, gegen den EMC im Jahr 2000 diverse Patentklagen eingereicht hatte. HP kehrte ihrerseits den Spiess um und verklagte EMC wegen Patentrechts-Verletzungen. Vor rund einem Jahr unterlag dann HP vor einem Geschworenengericht, worauf Vergleichsverhandlungen aufgenommen wurden.


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