Auch IBM investiert in Internet aus der Steckdose

IBM baut zusammen mit einem Energieversorger in Huston ein Zentrum, um die Technik der Datenübertragung über das Stromnetz vorwärtszubringen.
11. Juli 2005

     

IBM baut zusammen mit einem US-Energieunternehmen in Texas ein Zentrum, um das Internet aus der Steckdose vorwärtszubringen. Das Ziel sind Übertragungsgeschwindigkeiten von 7 Mbps, damit man mit ADSL oder Kabelanbietern konkurrieren kann. Im Zentrum in Huston sollen dafür vor allem Chips getestet werden. IBM nennt neben den möglichen Zusatzeinnahmen einen weiteren Grund, wieso Internet über das Stromnetz für die Energieunternehmen attraktiv ist: Mit der Technik könne gleichzeitig das Stromnetz in Echtzeit überwacht werden, was bisher nicht möglich sei. Erst vor einigen Tagen hat Google bekannt gegeben, dass man zusammen mit Goldman Sachs und Hearst 100 Millionen Dollar in ein PLC-Start-up (Power Line Communication) investiere. Analysten sind aber trotz dieser Investments gegenüber dem Internet aus der Steckdose weiterhin kritisch eingestellt.


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