AMOS sucht Code

Die Suchmaschine AMOS sucht Open-Source-Code zwecks Wiederverwendung.
23. Juli 2004

     

In den letzten Jahren ist die Produktion von Open-Source-Code massiv angestiegen. Möchte man, was zu den Grundlagen von Open Source gehört, erprobten Code in anderen Projekten wieder verwenden, um ein bestimmtes Problem zu lösen, gleicht die Suche nach dem gewünschten Code-Fragment der Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Dieses Problem will das von der EU geförderte Projekt AMOS nun lösen.



Die Suchmaschine soll gezielt nach Software und Code respektive Code-Fragmenten suchen können. Dabei kommt die freie Prolog-Implementierung Ciao Prolog zum Einsatz. Die Suchmaschine soll einem strukturierten Ansatz folgen und Beziehungen zwischen einzelnen Software-Paketen ausnutzen. Auch soll es nicht nur möglich sein, nach einzelnen Fragmenten, sondern auch nach Kombinationen von Bausteinen zu suchen.




Sowohl das Projekt als auch die gesammelten Daten sollen unter freie Lizenzen gestellt werden: Die Software unter die GPL, Texte und Informationen unter die Free Documentation License (FDL).



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