Europa-Debut des kostenpflichtigen Napsters

Noch vor Apples iTunes hat der Tauschbörsenpionier Napster in Grossbritannien seinen Bezahldienst gestartet. 500'000 titel stehen zur Verfügung.
21. Mai 2004

     

Die kostenpflichtigen US-Musik-Downloaddienste drängen nach Europa. Als erster hat Napster sein Angebot in Grossbritannien aufgeschaltet. Vom ehemaligen P2P-Pionier ist allerdings nur der Markennamen übrig geblieben. Napsters heutige Plattform ist nicht mehr als Tauschbörse gedacht, sondern zum kostenpflichtigen Download. Das Pricing umfasst eine monatliche Abogebühr von rund 15 Euro. Dafür können beliebig viele Songs aus dem 500'000 Titel umfassenden Katalog heruntergeladen werden. Will man aber die Lieder auf CDs brennen oder andere Geräte kopieren, wird man noch einmal zur Kasse gebeten. Rund 1,5 Euro pro Song oder 15 Euro pro Album werden dann zusätzlich fällig. Mit dem jetzigen Start kommt Napster seinem US-Konkurrenten iTunes zuvor. Die Apple-Tochter will auch demnächst in Europa aktiv werden.


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