IBM plant Masseneinstellungen

Im Lauf des Jahres will IBM rund 15'000 neue Stellen schaffen.
19. Januar 2004

     

In den letzten Jahren mussten wir öfter über Massenentlassungen schreiben. Da ist es nett, auch einmal vom Gegenteil berichten zu können. IBM will in diesem Jahr 15'000 neue Leute einstellen. Big Blues Personalbestand würde damit auf rund 300'000 Mitarbeitende weltweit anwachsen.

Das drückt auch ein verstärktes Vertrauen in den Wirtschaftsaufschwung aus: Schon im letzten Herbst hatte das IBM-Management die Schaffung von neuen Stellen angekündigt, damals war aber noch von 10'000 die Rede.


Etwa ein Drittel der Stellen soll in den USA, der Rest hauptsächlich in Westeuropa, China und Indien geschaffen werden. Damit drückt sich aber auch eine Tendenz aus, Arbeitsplätze tendentiell eher in Ländern mit niedrigeren Löhnen zu schaffen. Das "Wall Street Journal" hat gerade weitere interne Dokumente von IBM zu Gesicht bekommen, die besagen sollen, dass ab 2006 mehrere Tausend hochbezahlte Stellen aus den USA in Billiglohnländer verschoben werden. Dadurch würde der Konzern jährlich 168 Millionen Dollar einsparen. IBM gab allerdings keinen Kommentar zu diesen Dokumenten ab.



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