Kanton Basel-Stadt will Breitbandnetz bauen

In Basel soll das Kupfernetz auf Glasfaser umgerüstet werden.
15. Januar 2004

     

Der Regierungsrat des Kantons Basel-Stadt hat dem Grossen Rat Rahmenkredite über insgesamt 14 Millionen Franken für den Aufbau einer Telekom-Infrastruktur durch die Industriellen Werke Basel beantragt. Zu diesem Zweck soll das bestehende betriebliche Signalkabelnetz der IWB schrittweise von Kupfer- auf Glasfaserkabel umgerüstet werden. Mit diesem Schritt folgt das Stadtwerk des Kantons Basel-Stadt zahlreichen anderen Schweizer Stadt- und Gemeindewerken, die ebenfalls über die letzten Jahre moderne Breitbandnetze aufgebaut haben. Die Stadtwerke verfügen im Gegensatz zu den herkömmlichen Telekom-Anbietern wie etwa Colt über eigene Trassees in den Städten und Zugänge in jedes Privathaus und jeden Unternehmenssitz. Das Glasfasernetz soll laut einer Medienmitteilung den zunehmenden Bedarf an Datendiensten von kleineren und mittelgrossen Unternehmen decken. Dank der vorhandenen Infrastruktur der Energienetze seien die IWB in der Lage, die nötigen Investitionen mit einer realistischen Aussicht auf kostendeckende Erträge zu tätigen, heisst es weiter.


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