Verisign gibt klein bei

Der .com- und .net-Verwalter Verisign stellt seinen umstrittenen Sitefinder-"Dienst" ein. Mit diesem wurden falsche Domain-Anfragen auf eine eigene Suchseite umgeleitet.
6. Oktober 2003

     

Versign hat seinen kontroversen Sitefinder-"Dienst" zumindest vorläufig wieder abgestellt. Verisign musste damit, trotz anfänglichen Wiederstands, doch noch dem Druck der "Internetbehörde" ICANN nachgeben. Die Sitefinder-Aktion hatte viele Internetuser verärgert und Verisign innert kürzester Zeit drei Prozesse eingebracht.

Der Verwalter aller .com und .net-Adressen hatte vor rund drei Wochen damit begonnen, jegliche falsch getippten oder nicht existierenden URL-Anfragen für diese beiden Domänen auf "Sitefinder", eine Art Suchseite, zu leiten. Der Mechanismus hatte zuletzt flächedeckend funktioniert. Die einseitige Aktion des Domänenverwalters warf grundsätzliche Fragen über seine Rechte auf, versursachte aber auch handfeste technische Probleme, zum Beispiel für Spamfilter.


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