Projektmanger setzen falsche Prioritäten

Laut einer Forrester-Studie kümmern sich IT-Projektmanagment-Abteilungen zu sehr um die Versorgung der Unternehmensleitung mit Papier und zu wenig um die Projekte selber.
18. Juli 2003

     

Laut den Marktforschern von Forrester haben heute etwa 60 Prozent der grösseren IT-Organisationen spezielle Projektmanagement-Abteilungen. Diese haben aber, so das ernüchternde Resultat einer Studie, kaum einen positiven Einfluss auf das Gelingen der von ihnen betreuten Projekte. Mit oder ohne würden rund ein Drittel aller Projekte in Schwierigkeiten kommen und sich verspäten. Den Grund ortet Forrester in einem falschen Prioritätensetzen. So würden die Projektmanger hauptsächlich die Unternehmsleitung mit Berichten füttern und die Mitarbeiter im Polizeistil überwachen, statt sich der wirklichen Probleme anzunehmen. Die Geschäftsleitungshörigkeit führt laut Forrester auch dazu, dass viele IT-Organisationen ein falsches Dienstleistungsverständnis innerhalb der Unternehmen hätten. Die Projektverantwortlichen müssten viel öfter den Mut haben, unsinnige Wünsche von Anfang an abzulehnen.


Artikel kommentieren
Kommentare werden vor der Freischaltung durch die Redaktion geprüft.

Anti-Spam-Frage: Vor wem mussten die sieben Geisslein aufpassen?
GOLD SPONSOREN
SPONSOREN & PARTNER