Cisco, HP, Intel von Stromkrise getroffen

IT-Firmen überlegen den Bau von eigenen Krafwerken.
23. Januar 2001

     

Die kalifornische Stromkrise trifft auch IT-Giganten wie Cisco, HP und Intel. Letzte Woche ist in Kalifornien immer wieder die Stromversorgung zusammengebrochen, da die privaten Stromproduzenten nicht genug Energie herstellten. Der Grund liegt in gesetzlich vorgeschriebenen Maximalpreisen, die den Stromherstellern offensichtlich keinen gewinnbringenden Betrieb erlauben und den Bau neuer Kraftwerke verzögern. Nun haben sich 190 IT-Firmen zusammengeschlossen und überlegen den Bau von eigenen Kraftwerken, um die lebenswichtige Versorgung mit Strom sicherzustellen.
Die Stromabschaltungen dauern zwischen einer und drei Stunden und werden rotierend zwischen den verschiedenen Firmen von Silicon Valley verteilt. So wurde Loudcloud, der Webhosting-Firma des Netscape-Gründers Marc Andreesen, von einem zweistündigen Stromunterbruch getroffen. Die Firma, die einen 24-Stunden-, 365-Tage-Service anbietet, wurde von einem eigenen Generator gerettet.



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