Zeus Powerline: Datenstrom aus dem Stromnetz

Zeus Powerline: Datenstrom aus dem Stromnetz

28. Januar 2003 - Powerline bietet sich als günstige Alternative zum WLAN an.
Artikel erschienen in IT Magazine 2003/02

Gerade in kleinen Netzwerken im Heimbereich und in sehr kleinen Firmen ist die Verkabelung von Rechnern und Druckern per klassischem LAN-Kabel oft mit einigem Aufwand und nicht immer verhältnismässigen Kosten verbunden. Auch ein Wireless-LAN per Funk kommt aus Sicherheitsgründen nicht überall in Frage. Als Alternative bietet sich die neue Powerline-Technologie an, bei der Daten über das bestehende Stromnetz geleitet werden. Wir hatten die Gelegenheit, mit einem Powerline-USB-Adapter und einer Powerline-Ethernet-Bridge von Zeus ein kleines Netzwerk aufzubauen.


Die grundlegende Technologie

Die Idee, das Stromnetz für die Übertragung von Daten zu nutzen, ist nicht neu. Im Gegenteil, schon seit Jahren schicken die Stromversorger beispielsweise Steuerbefehle für das Ein- und Ausschalten von Boilern über ihre Netze. Allerdings ist die hier verwendete Übertragungstechnologie analog und funktioniert nur in einer Richtung.



Die heute verwendete Powerline-Technologie funktioniert dagegen bidirektional und mit einer Performance von (theoretisch) bis zu 14 MBit/s. Zur Übertragung wird dabei das Mehrträgerverfahren OFDM (Orthogonal-Frequency-Division-Multiplexing) genutzt, was bedeutet, dass der eigentliche Übertragungskanal innerhalb des Frequenzbereichs in zahlreiche voneinander unabhängige Teilkanäle unterteilt wird. Die Übertragungsbedingungen (etwa Störungen oder Stromschwankungen durch elektrische Geräte) werden darauf mit Hilfe einer sogenannten Kanalschätzung geprüft, was wiederum als Grundlage für die optimale Aufteilung der Daten auf die Teilkanäle dient. Auf diese Weise wird eine möglichst gleichbleibende Übertragungsqualität erzielt.



 
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