Entwicklung in Zürich, Customizing in Bangalore


Artikel erschienen in Swiss IT Magazine 2005/13

     

«Die eigentliche Entwicklung behalten wir in Zürich», so Angelo Ugge, CEO der Dübendorfer Chip-Entwicklungsfirma BridgeCo. Dafür spricht unter anderem die Nähe zur ETH, aus der BridgeCo hervorgegangen ist. Im indischen Bangalore baut der Spezialist für Netzwerklösungen für die digitale Unterhaltung aber mit Hilfe des Dienstleisters Ness Technologies ein Center für das Customizing auf. Ugge rechnet vor, dass die Ingenieurlöhne in der Schweiz rund dreimal höher seien, als in Billiglohn- ländern. Abzüglich der zusätzlich anfallenden Kosten für die Kommunikation bleibe immer noch ein Sparpotential von etwa 50 Prozent.
BridgeCo gehört mit seinen rund 60 Mitarbeitern zu den Schweizer Hightech-Startups mit dem grössten Potential. Das US-Halbleiterfachmagazin EE Times stuft das Unternehmen als eine der derzeit
60 erfolgversprechendsten Chip-Jungfirmen ein. BridgeCo entwickelt Gesamtlösungsplattformen für Gerätehersteller. Diese bestehen aus Signalchips, einem proprietären Betriebssystem, einer Middleware-Plattform und anpassbaren Benutzerschnittstellen.





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