Schwieriges Sprachqualitäts-Monitoring

Schwieriges Sprachqualitäts-Monitoring

7. Januar 2005 - DasVoIP-Projekt bei der CSS-Versicherung ist abgeschlossen. Neben vier fehlenden, nicht betriebsbehindernden Funktionalitäten bereitet die Sprachqualität nach wie vor Sorgen.
Artikel erschienen in IT Magazine 2005/01

Die VoIP-Implementation bei der Krankenversicherung CSS gilt als eine der am stärksten verteilten Installationen in Europa. Rund 250 über die ganze Schweiz verstreute Aussenstellen wurden dabei in einer zentralen Installation zusammengefasst. Das CSS-Projekt zeigt darum auch explizit die Punkte auf, denen bei der Einführung der Internettelefonie in einem Unternehmen besondere Beachtung geschenkt werden muss (siehe Kasten). InfoWeek hat das Projekt von Beginn weg durch die verschiedenen Phasen (Evaluation und Planung, Betatest und Rollout) begleitet. Jetzt haben die beiden Projektleiter Urs Häsler (CSS intern: Planung, Evaluation und Betatest) und Simon Lüthi (externer Berater: Rollout) das Endabnahmeprotokoll als teilweise erfüllt unterzeichnet. Grund für nicht vollständige Zufriedenheit sind bis anhin noch nicht gelöste Probleme mit der Sprachqualität und vor allem mit deren Messung.


Vier hängige Feature Requests

Das Fazit der Projektverantwortlichen ist über das Ganze gesehen positiv, denn fast alle Punkte konnten bei der Endabnahme zusammen mit der federführenden Swisscom Enterprise Solutions als erfüllt abgehakt werden. Dazu gehören der Netzwerkausbau, die Korrektheit und Redundanz der Installation, die Konfiguration und Dokumentation des Systems sowie die Definition der Reparaturprozesse. Vier kleinere Features, die als nicht betriebsbehindernd taxiert werden, sind derzeit noch als Feature-Requests beim Hersteller Cisco hängig. Diese betreffen die direkte Übernahme eines Anrufs auf einen Sammelanschluss, die derzeit mit einem Workaround bewerkstelligt wird, die Anrufverteilung auf dem Sammelanschluss, die Tatsache, dass ein Anruf auf der Abwesenheitsliste bleibt, auch wenn er von einem anderen Mitarbeiter übernommen wurde, sowie die störende Möglichkeit, dass ein Telefon läuten kann, das bereits durch ein Gespräch besetzt ist.

 
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