HDS verwaltet IBM und EMC

HDS verwaltet IBM und EMC

9. September 2004 -
Artikel erschienen in IT Magazine 2004/16

Steigende Umsätze bringen wieder Bewegung in den Speichermarkt: Mit der dritten Generation seiner Lightning-Linie namens Tagma
Store verspricht HDS (Hitachi Data Systems) als erster Hersteller neben einer gesteigerten Performance auch Information Lifecycle Management (ILM) über heterogene und verteilte Arrays (auch von EMC und IBM). Bis zu 32 Petabytes (32 Millionen GB) soll
die dazugehörige Management Software virtualisieren und sowohl synchron wie asynchron replizieren können. Durch TagmaStore-Systeme, die ab 700'000 Dollar auch von HP und Sun unter eigenem Label angeboten werden, sieht sich HDS wieder als klare Nummer Eins im High-End.





EMC und IBM haben derweil in ihren jüngsten Produkten iSCSI-Support eingebaut. Die Fileserver Celera NS500 und NS704G von EMC sind fürs untere beziehungsweise obere Ende des Mittelstand-Segments gedacht. Sie zielen mit Preisen ab 40'000 respektive 165'000 Dollar vor allem auf NAS-Marktführer NetApp. Analysten vermissen bei EMC aber noch immer den sogenannten «global namespace», dank dem nicht jede NAS-Box für sich administriert werden muss. Eine Funktionalität, die NetApp bereits bietet.





IBM bringt derweil den ersten nativen
iSCSI-Array eines grossen Herstellers. Der DS300 zielt auf kleine Anwender und kostet voll bestückt (2 TByte) 4600 Dollar.
Die Aktivitäten der Hersteller verwundern angesichts der jüngsten Marktzahlen von IDC nicht. So ist der Gesamtumsatz mit Massenspeichern im zweiten Quartal 2004 im Jahresvergleich um fünf Prozent auf gut 5 Milliarden Dollar gestiegen. Als einzige der Top-5 mussten HP und Sun einen Umsatzrückgang hinnehmen. HP verlor 3,5 Prozent Marktanteile, ist aber immer noch Marktführer mit einem 23-Prozent-Anteil vor IBM mit 20,3 und EMC mit 14,4 Prozent.

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