Intels programmierbare Materie


Artikel erschienen in Swiss IT Magazine 2008/16

     

Intel präsentierte an ihrem Developer Forum nicht nur neue Produkte, sondern auch den Stand der Dinge in Sachen programmierbare Materie. Intels Ansatz dazu sind sogenannte Catoms, winzige Roboter, die in grossen Mengen beispielsweise ein Mobiltelefon bilden und sich auf Befehl mittels Elektromagnetismus neu anordnen und damit die Form des Telefons verändern könnten. Während Intel bisher davon ausging, dass die Technik in etwa 50 Jahren so weit sein könnte, hält Technologie-Chef Justin Rattner mittlerweile einen Horizont von 10 Jahren für möglich.

Dass die Entwicklung fortschreitet, bewies er mit der Präsentation einiger Millimeter grosser Catoms, die bereits erheblich kleiner als am Anfang, aber noch immer zu gross sind. Das Ziel sei es, sie mindestens auf die Grösse eines Sandkorns zu schrumpfen. Mithelfen soll ein neuer fotolithographischer Pro­zess zur Verarbeitung von Silizium-Halbkugeln. Eine weitere Herausforderung sei es, den Catoms Schwarmintelligenz beizubringen, so dass sie sich mit einem einzigen Befehl selber anordnen, anstatt dass jeder Ro­­boter separat gesteuert werden müsse.




Artikel kommentieren
Kommentare werden vor der Freischaltung durch die Redaktion geprüft.

Anti-Spam-Frage: Was für Schuhe trug der gestiefelte Kater?
GOLD SPONSOREN
SPONSOREN & PARTNER