IBM frischt Server-Produkte auf

Ein Upgrade des Bladecenters steht ebenso bereit wie neue Software und Hardware für Big Blues iSeries.

Artikel erschienen in Swiss IT Magazine 2006/03

     

■ Ende Januar hat IBM die neue Generation der iSeries-Server vorgestellt. Die Server sind nun mit Power5+-Dual-Core-Prozessoren ausgestattet und sollen gemäss Big Blue rund ein Drittel mehr Leistung bringen als ihre Vorgänger. Zudem unterstützen sie Capacity on Demand, das bei Bedarf zusätzliche Prozessoren aktiviert. Ebenfalls präsentiert wurde eine neue Ausgabe des iSeries-Betriebs–systems. i5/OS V5R4 (Version 5, Release 4) ist das erste Upgrade seit Juni 2004 und bietet Verbesserungen an allen Fronten. So soll es besser gegen Gefahren wie DoS-Attacken geschützt sein. Zudem unterstützt es nun virtuelle Tapes, womit Backups nicht mehr nur auf Band, sondern auch auf Disk gespeichert werden können. Geradezu revolutioniert wurde die Windows-Integration, die bisher auf einem proprietären Connector für die Anbindung der Server der xSeries basierte. Das System i5 ersetzt diesen Connector komplett durch eine iSCSI-Lösung. Auch die Bewegung hin zum Webinterface für die iSeries-Applikationen ist im vollen Gang: So sind im letzten Jahr knapp 600 Anwendungen aktualisiert und 500 neue hinzugekommen. Total stehen nun 6400 Applikationen zur Verfügung.
Die iSeries-Familie besteht aktuell aus vier Modellen. Das Einsteigermodell i5 520 mit einem oder zwei Prozessoren ist ab rund 12'ooo Dollar erhältlich. Das High-End-Modell i5 595, das mit bis zu 64 Prozessoren ausgestattet werden kann, kostet etwa 1 Million Dollar. Ebenfalls aktualisiert wurde das Bladecenter, das IBM zu einem Industriestandard machen möchte. Neben einer höheren Kommunikationsleistung der Backplanes bringt es mit dem JS21 einen Dual-Core-Bladeserver mit.




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