Starker Auftakt zur E-Weihnacht

In den USA erwartet man Online-Umsatzzuwächse von 3 bis 4 Milliarden Dollar im Vergleich zum Vorjahr.

Artikel erschienen in Swiss IT Magazine 2005/22

     

Der Startschuss zu den Online-Weihnachtsverkäufen ist in den USA überdurchschnittlich gut gelungen. Bereits am Cyber Monday, dem ersten Montag nach Thanksgiving und einer der besten Verkaufstage für alle Internet-Händler, konnten die meisten Online-Stores zwei-, mit speziellen Promotionen sogar bis dreistellige Zuwachsraten im Vergleich zum letzten Jahr verzeichnen. Bei Overstock.com, ein Online-Kaufhaus, konnte man gar den besten Verkaufstag der Firmengeschichte vermelden.






Die Amerikaner haben gemäss Zahlen von ComScore Networks insgesamt etwa 305 Millionen Dollar ausgegeben, was einem Zuwachs von 22 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Auch der Traffic auf den Stores ist gemäss Nielsen/ NetRatings um 29 Prozent gestiegen. Für die gesamte Holiday Season werden ebenso starke Zuwächse erwartet. JupiterResearch geht
von einem Umsatzanstieg um
18 Prozent auf rund 26 Milliarden Dollar aus. Dies würde den Trend aus den Vorjahren fortsetzen, wo auch von Jahr zu Jahr die Umsätze zwischen 3 und 4 Milliarden US-Dollar gewachsen sind.
Die Umsätze könnten allerdings noch wesentlich stärker wachsen, wie eine durch Forrester Custom Consumer Research in Oktober und November durchgeführte Umfrage in Europa und Nordamerika suggeriert. Nach der im Auftrag der Business Software Alliance erhobenen Studie wollen nämlich wegen Sicherheitsbedenken allein ein Viertel der befragten Personen in Nordamerika ihre Weihnachtseinkäufe nicht online durchführen. Auch sind 85 Prozent der Deutschen der Ansicht, dass die Online-Händler zu wenig für den Kundenschutz unternehmen.


Online-Werbung zieht an

Gemäss einer Erhebung von PricewaterhouseCoopers und dem Advertising Bureau hat der weltweite Umsatz mit Internetwerbung im dritten Quartal 3,1 Milliarden Dollar eingebracht. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einem Plus von 34 Prozent. Zudem ist dies das erste Mal, dass in einem Quartal die 3-Milliarden-Dollar-Schwelle überschritten wurde.




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