Strassenpreise - SATA-Festplatten auf der Überholspur

Strassenpreise - SATA-Festplatten auf der Überholspur

10. Juni 2005 - Serial-ATA macht sich mittlerweile sogar in Storage-Systemen breit – samt Virtualisierung.
Artikel erschienen in IT Magazine 2005/12

Die Festplatten mit den dünnen Kabeln zu den günstigen Preisen werden immer beliebter, nicht nur bei den Heimanwendern, sondern auch im Enterprise-Markt. Viele Hersteller von Storage-Systemen springen vor allem bei ihren Low-End- und Midrange-Systemen auf den Serial-ATA-Zug auf. Neuste SATA-Liebhaberin ist NetApp. Zwar verkauft NetApp bereits seit einigen Jahren NAS-Systeme mit SATA-Festplatten, ihr neues Midrange-NAS-System FAS3000 stellt aber eine neue Produktgeneration dar, die erstmals nicht nur simples Backup ermöglicht, sondern auch mit sämtlichen Enterprise-Features angeturnt kommt, unter anderem Redundanz, Clustering und Virtualisierung. NetApp erhofft sich von der FAS3000, dass sie vor allem kleinere und mittlere Unternehmen mit einem grossen Speicherhunger überzeugen kann, die keine Lust auf die schnellen, aber teuren Fibre-Channel-Platten haben. Die Geräte aus der FAS3000-Familie können bis zu 336 Festplatten aufnehmen und maximal 84 Terabyte an Daten speichern. Der Anschluss kann über bis zu 20 Fibre-Channel- oder 24 Gigabit-Ethernet-Ports erfolgen.





Wie bereits erwähnt stehen SATA-Festplatten auch bei den Systemen für ambitionierte Heimanwender und Büro-Profis hoch im Kurs – vor allem wegen den tiefen Preise in Kombination mit den fast schon gigantischen Speichermengen. In diesem Bereich hält mit Serial ATA 2 eine neue Festplattengeneration Einzug, die mit bis zu 500 GB Speicherplatz aufwarten kann. Der Computergigant Dell möchte der erste Hersteller
sein, der diese Festplatten verbaut, und bringt mit dem Dimension XPS Gen5 getauften Rechner eine für Gamer optimierte Maschine auf den Markt, die bis zu drei SATA-2-Festplatten aufnehmen kann. Maximale Speicherkapazität: 1,5 Terabyte.
Von wem die Festplatten wohl nicht stammen, ist Maxtor. Denn der Festplattenhersteller scheint den Trend für Serial ATA 2 und 500-GB-Festplatten etwas verschlafen zu haben. Als allerletzter Hersteller hat man entsprechende Modelle angekündigt und erst für das dritte Quartal in Aussicht gestellt.

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