AMD rutscht in die Miesen


Artikel erschienen in Swiss IT Magazine 2007/08

     

Der anhaltende Preiskampf mit Intel, die Integration von ATI und das Warten auf die neue Opteron-Generation schaden AMD massiv. Finanzchef Robert J. Rivet nannte die Ergebnisse vom ersten Quartal enttäuschend und inakzeptabel. Dies ist bei einem Nettoverlust von 611 Millionen Dollar (im Vergleich zu 185 Millionen Gewinn in der Vorjahresperiode) und einem drastischen Umsatzeinbruch von rund einer halben Milliarde Dollar auf 1,233 Milliarden wenig verwunderlich. Verantwortlich für die schlechten Zahlen ist das Geschäft mit Desktop-Prozessoren, das bei den Stückzahlen um fast 40 Prozent nachgab – und dies bei deutlich tieferen Preisen. Das Mobil- und das Grafikgeschäft legten dagegen zu.
AMD will nun die Investitionen und Kosten zurückfahren, um möglichst rasch wieder in die Gewinnzone zurückzukommen. Dies dürfte bei einem Umsatz, der laut AMD im zweiten Quartal bestenfalls auf dem jetzigen Niveau liegen wird, schwer werden. AMD soll mittlerweile auf der Suche nach Investoren sein.




Artikel kommentieren
Kommentare werden vor der Freischaltung durch die Redaktion geprüft.

Anti-Spam-Frage: Welche Farbe hatte Rotkäppchens Kappe?
GOLD SPONSOREN
SPONSOREN & PARTNER