Nvidia rechnet super

Nvidia rechnet super

6. Juli 2007 -
Artikel erschienen in IT Magazine 2007/13

Nvidia ist mit einer Serie von Produkten unter dem Namen Tesla ins Supercomputing-Business eingestiegen. Bei den Tesla-Produkten handelt es sich um Boards, Workstations und Rack-Einschübe, bei denen Grafikchips der 8er-Serie für wissenschaftliche Berechnungen dienen. Das kleinste Modell, eine Steckkarte, die wie eine Grafikkarte ohne Monitorausgänge aussieht, soll mit einem Chip und 1,5 GB dediziertem RAM eine Leistung von 518 Gigaflops erreichen – allerdings nur bei einfacher Genauigkeit, die für Simulationsprojekte aber meist ausreichend ist.




Über SLI lassen sich die Tesla- wie die Grafikkarten koppeln. Während die Workstation mit 2 Tesla-Prozessoren daherkommt, bietet der 1-HE-Rack-Einschub sogar deren vier und soll zusammen mit 6 GB RAM eine Gesamtleistung von gut 2 Teraflops erreichen. Die Einschübe lassen sich ausserdem mittels externem PCI-Express koppeln. Programmiert werden die Tesla-Chips über die CUDA-Schnittstelle, mit der sich bereits Nvidias Grafikchips als Co-Prozessoren nutzen lassen.
Als Kunden hat Nvidia vor allem Universitäten im Blick, die dank der grossen Leistung der Karten Simulationen, beispielsweise aus der Molekular-Dynamik, nicht mehr zwingend auf Grossrechnern ausführen müssen, sondern teilweise sogar Desktops dafür verwenden können.

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